
Im Winter führt trockene Heizungsluft bei vielen Menschen zu trockenen Augen, trockener Nasenschleimhaut und Kopfschmerzen. Die Anfälligkeit für Erkältungen steigt bei geringer Luftfeuchtigkeit an. Experten empfehlen für die Raumluft deshalb eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent. Moderne Gerätschaften wie Luftbefeuchter sind in verschiedenen Varianten verfügbar und erhöhen die Luftfeuchtigkeit in Räumen aller Art. Für Luftbefeuchter in Wohnräumen sprechen gleich mehrere Gründe.
1. Helfen bei trockenen Schleimhäuten
Zu trockene Raumluft lässt die Schleimhäute von Mund und Nase austrocknen. Das macht sich auf verschiedene unangenehme Weise bemerkbar:
- häufiges Niesen
- Juckreiz und Brennen
- Krustenbildung in der Nase
- Riechstörungen
- Nasenbluten
- unangenehmer Geruch aus der Nase.
Trockene Nasenschleimhaut ist ein idealer Nährboden für Viren und andere Keime. Trockenheit von Mund- und Nasenschleimhaut lässt sich mit der richtigen Raumtemperatur und der für die jeweiligen Räume angemessenen Luftfeuchtigkeit vermeiden. Ein Luftbefeuchter wirkt trockener Luft entgegen und ist vor allem für Personen sinnvoll, die unter Atemwegserkrankungen oder Asthma leiden.
2. Sinnvoll bei chronisch trockenen Augen
Chronisch trockenen Augen stellen für viele Menschen ein Problem dar. Die Augen sind gerötet, jucken und brennen. Häufig haben die betroffenen Personen ein Fremdkörpergefühl in den Augen. Trockene Augen können zu einer Bindehautentzündung führen. Vor allem für Menschen, die stundenlang am Computer arbeiten, sowie für Träger von Kontaktlinsen kann ein guter Luftbefeuchter durchaus sinnvoll sein.
3. Gesundes Raumklima für Babys
Auch für ein Baby ist ein gesundes Raumklima wichtig. Trockene Luft kann einem Baby zu schaffen machen, da sie die Schleimhäute austrocknet und das Baby anfälliger gegen Erkältungen sowie andere Infektionen macht. Trockene Schleimhäute können den Schlaf des Babys empfindlich stören.
Ein Luftbefeuchter sorgt für die optimale Luftfeuchtigkeit und kann dazu beitragen, dass das Baby widerstandsfähiger gegen Erkältungskrankheiten wird. Auch die Haut des Babys reagiert sensibler auf trockene Luft. Bei Babys und Kleinkindern, die unter Neurodermitis leiden, trägt die richtige Luftfeuchtigkeit zudem zu einer besseren Wirksamkeit der Therapie bei.

4. Luftbefeuchter wirken trockener Haut entgegen
Menschen, die unter trockener Haut leiden, können von einem Luftbefeuchter profitieren. Die Haut kann bei trockener Luft spröde und gereizt wirken. Sie spannt und juckt. Die Folge trockener Luft ist schuppende und rissige Haut. Trocknet die Haut aus, altert sie schneller. Eine optimale Luftfeuchtigkeit in den Räumen kann den Alterungsprozess der Haut verzögern und die Wirksamkeit von Hautbehandlungen unterstützen.
5. Hilft bei der Linderung von Allergien
Allergien sind fast schon zu einer Volkskrankheit geworden. Bereits Kleinkinder leiden darunter. Von einer Hausstauballergie sind viele Menschen betroffen. Ein Luftbefeuchter kann sinnvoll sein, da weniger Staub aufgewirbelt wird, wenn die Luft die richtige Feuchtigkeit hat.
Die Beschwerden von Allergikern können sich mit einem Luftbefeuchter bessern. Der Staub kann durch die feuchtere Luft gebunden werden. Am besten eignen sich für Allergiker Luftbefeuchter mit Filtern. Sie halten den Wasserdampf frei von Bakterien.
6. Geringere Anfälligkeit gegenüber (Corona-)Infektionen
Corona-Infektionen sind ein hochbrisantes Thema. Die Viren breiten sich bei trockener Raumluft schneller aus. Die Viren können sich ungehindert verbreiten. Gerade am Arbeitsplatz oder in Wohnräumen, wenn Gäste kommen, kann ein Luftbefeuchter eine sinnvolle Investition sein. Forscher vom Leipziger TROPOS-Institut haben zusammen mit indischen Kollegen festgestellt, dass eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent die Verbreitung und Vermehrung von Corona-Viren erschwert.
Die von infizierten Menschen ausgestoßenen Viren nehmen bei einer Luftfeuchtigkeit von weniger als 40 Prozent weniger Wasser auf. Da sie leichter sind, können sie ungehindert durch den Raum fliegen und von nicht infizierten Menschen eingeatmet werden. Da auch die Nasenschleimhäute bei trockener Raumluft trockener sind, können sie die sich verbreitenden Viren besser aufnehmen.
7. Verbessertes Raumklima durch Luftbefeuchtung
Ein Luftbefeuchter kann das Raumklima entscheidend verbessern. Die Luft wird bei einer Raumtemperatur von 21 Grad Celsius zunehmend trocken. Das wirkt sich negativ auf das Wohlbefinden aus.
Unter einer niedrigen Luftfeuchtigkeit leiden auch Holzmöbel. Die Oberfläche kann spröde werden. Die geringe Luftfeuchtigkeit fördert auch unangenehme elektrostatische Aufladungen von Gegenständen. Eine optimale Luftfeuchtigkeit vermeidet lästige kleine Stromschläge. Von einer gesunden Luftfeuchtigkeit können auch Pflanzen profitieren. Verschiedene Pflanzen benötigen eine höhere Luftfeuchtigkeit.
Fazit: Viele gute Gründe sprechen für den situativen Einsatz eines Luftbefeuchters
Es gibt viele gute Gründe, einen Luftbefeuchter zu kaufen. Ein Luftbefeuchter kann trockenen Schleimhäuten von Mund und Nase entgegenwirken und auch bei trockener Haut einige Probleme lindern. Sind die Augen häufig trocken, macht sich das mit Jucken und Brennen bemerkbar – ein Luftbefeuchter kann helfen.
Auch wenn ein Baby im Haus ist oder die Bewohner unter Allergien leiden, verbessert ein Luftbefeuchter das Raumklima. Experten haben festgestellt, dass sich (Corona-)Viren bei trockener Luft stärker vermehren können. Ein Luftbefeuchter kann die Ausbreitung der Viren unterdrücken.
Redaktion: Walter Braun
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